#129 Sebastian Mauritz: „Wir müssen mentale Gesundheit und ihre Abwesenheit normalisieren.“

Shownotes

TimeOut Podcast – Selbstführung für mutige Menschen

Der TimeOut Podcast begleitet Menschen, die an Wendepunkten stehen – zwischen alter Identität und neuer Klarheit. Es geht nicht darum, stärker zu kämpfen, sondern dir selbst zu begegnen – und aus dieser Verbindung heraus klar und bewusst zu führen: dich selbst, dein Team, dein Leben. Ich verbinde athletische Disziplin mit Bewusstseinsarbeit und einem feinen Gespür für Energie – für echtes Selbstbewusstsein und Erfüllung.

In dieser Trainingseinheit geht es darum, wie Führung, Sinn und Selbstreflexion helfen, unter Druck stabiler, klarer und menschlicher zu bleiben. Sebastian zeigt dir aus persönlicher Erfahrung und fachlicher Tiefe heraus, wie du mit Stress, Krisen und Emotionen klüger umgehen kannst.

Du nimmst für dich mit

  • Wie Wachstum ohne großen Aufwand startet.
  • Wie Emotionen von deinen Feinden zu deinen Navigationssystemen werden.
  • Wie du Zukunftskrisen proaktiv meistern kannst.

Shownotes

Deep Dive mit Alexander

  1. Willst du auch in Stresssituationen klar, ruhig und wirksam führen? Schreib mir auf LinkedIn mit #UnterDruckFühren und wir schauen uns für dich an, was bei dir unter Druck wirklich passiert. Ich freue mich auf dich.
  2. Tausche dich mit mir auf LinkedIn aus – dein Feedback inspiriert mich für neue Trainingseinheiten.

Willkommen zu deiner Trainingseinheit fürs Leben – ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten!
Alexander

Transkript anzeigen

00:00:03: Alexander, danke für die Einladung!

00:00:28: Ja wunderschön.

00:00:29: Du bist dabei mit der Lahn?

00:00:30: Ich höre es schon an deiner Stimme... Du hast auch ein Sport-Background und du kennst das, wir starten im Warmup.

00:00:36: Das heißt du hast Fragen vollständig, kurz knapp intuitiv was gerade rausmöchte.

00:00:40: heute bin ich dankbar für...

00:00:43: ...das Leben!

00:00:45: Ich fühle mich besonders erfüllt wenn?

00:00:48: Ich mit einem Kaffee in der Sonne auf meinem Balkonsetze.

00:00:53: Okay Ein starkes Team entsteht wenn?

00:00:57: Alle etwas zu sagen haben

00:00:59: Auf dem Balkon im Kaffee vielleicht auch ein Buch.

00:01:01: Das Buch, das mich bisher meist mit Geistertat heißt

00:01:04: Neuropsychologie von Klaus Grafer.

00:01:10: Persönliches Wachstum beginnt

00:01:12: Jeden Tag mit jedem Atemzug

00:01:16: Und meine persönliche Superpower ist

00:01:19: Optimismus.

00:01:20: Optimismus sehr schön.

00:01:22: dann haben wir das Warmup gemeister.

00:01:23: Sebastian Ich würde gerne einen Blick auf deine persönliche Geschichte werfen, weil ich sage hinter jeder Person steht auch eine Geschichte.

00:01:30: Aber hinter jeder Geschichte oder hinter den Geschichten einer Person ist auch immer diese Begegnung also Menschen die uns prägen.

00:01:36: was war so?

00:01:37: vielleicht die eine Person?

00:01:38: Oder der eine Mentor, wo du sagst hey der hat mich besonders stark geprägt.

00:01:43: Also mein wichtigster Lehrer in der Schule War Ernst Niederlücke und bei Ernst niederlücke hatte ich Biologie.

00:01:55: Als Niederlücke war jemand, der mit einem Strahlen in den Augen das gemacht hat was er gemacht hat und wo ich also aus purem Interesse auf einmal mich in Biologie reingelesen habe rein gelernt.

00:02:12: Und dann auch nachmittag lang mit dem Gewächshaus dann noch aufgebaut hab.

00:02:17: da waren wir so eine kleine Gruppe von sieben Leuten Also Menschen mit Strahlen in den Augen, während sie arbeiten.

00:02:26: Wie mag ich?

00:02:26: Die faszinieren mich von denen lerne ich gerne und der Wichtigste in der Schulzeit war Ernst niederlücke.

00:02:34: Das ist spannend also Spritzgrasen vom Leidenschaft, von Erinnerungen, Zitzen und Motivation.

00:02:39: Ist es das was sich an Laufen hält?

00:02:41: wenn jemand zuschaut weil so richtig einschließt bist du ja auch ein sehr tiefer neugieriger wissbegieriger und das beschreibt ihr eben auch heute eine Geschichte.

00:02:49: neu hier im Leben.

00:02:50: Du hast ja vorhin auch das Leben genannt, was ich dich gefragt habe du?

00:02:53: Was ist es?

00:02:54: Ist es das oder gibt's andere Dinge die sich wirklich antreiben?

00:02:58: Ansonsten ist es vielleicht auch Geldkarriere... Ich weiß nicht, würde ich so nicht einschätzen, ehrlich gesagt.

00:03:03: Also wenn ich über das Thema So-Nachdenke-Motivation, ich glaube es braucht immer das Thema Sinn.

00:03:11: Sinn, Sinn erleben und bei mir ist es so dieses Also ein bisschen pathetische, ich möchte die Welt besser machen.

00:03:21: Jetzt ist mir natürlich klar dass nur ich alleine mit meinem tun dazu nicht beitragen werde und das ist auch nicht so was inkongruentes wie man es manchmal bei amerikanischen Misswahlen hat wo dann irgendjemand sagt so and Josie what is important for you?

00:03:38: Und dann sagen die oh it's world peace world peace!

00:03:41: So das also ohne das abwerten zu wollen aber Das finde ich nicht kongruent, sondern ich möchte das die Welt einfach ein bessere Ort wird.

00:03:49: So und da kann ich jeden Tag direkt was machen?

00:03:52: Ich kann aber auch mir überlegen wie bekomme ich gute Dinge in die Welt?

00:03:57: wie zum Beispiel mehr Resilienz?

00:04:00: und mehr Resiliens heißt wir sind alle ein bisschen optimistischer Wir finden alle ein bissel bessere Lösungen.

00:04:06: Wir stressen alle nicht so viel.

00:04:09: Wir gehen besser mit uns und unseren Emotionen um.

00:04:12: Damit gehen wir auch besser mit anderen Menschen um.

00:04:14: Und das ist so.

00:04:16: das, wo ich jeden Tag sage ja dieses nie endenwollende Sehnsuchtsziel von mir.

00:04:24: Das strahlt jeden Tag in meinen Alltag und ja, ich mache da halt jeden Tag einen kleinen Schritt in die richtige Richtung.

00:04:31: Manchmal auch bleibe ich stehen, gucke mir das so an aber das motiviert mich wirklich sehr grundlegend.

00:04:38: Ja, das Thema Resilienz ist von dir aus angesprochen.

00:04:41: Ich glaube wir dürfen sagen du bist da Experte drin.

00:04:44: Wenn wir uns dein Film also dein Leben als Film anschauen so in der Rückbetrachtung gab es ja so einen Moment.

00:04:49: oder was war so anders gesprochen?

00:04:51: Was war denn dein Tiefpunkt wenn du nennen möchtest?

00:04:54: Ist natürlich offen wo du sagst das hat mich vielleicht auch irgendwie geprägt und dahin gebracht dass ein bisschen überhaupt mit dem Thema auseinandersetzen weil ich glaube die meisten haben ihren Beweggrund weshalb sie sich Experte werden.

00:05:05: und dann warum habe man hier irgendwo indirekt schon sehr stark raus durch Emotionen, aber ich weiß noch nicht die Geschichte.

00:05:11: Magst du je teilen?

00:05:12: Ja also ich weiß auch wie ich einmal das war im zweiten Semester hier in Göttingen studiert und dann war ich bei der psychosozialen Beratungsstelle.

00:05:22: Das hat mich damals sehr viel Kraft gekostet dahin zu gehen.

00:05:26: Ich habe ABI fourneunzig gemacht und das muss so fünfneunzig sechsneunzlich gewesen sein Und ich hab immer wieder depressive Episoden bei mir erlebt hab aber natürlich den Sport gemacht und ich weiß noch, das war irgendwie so November muss das gewesen sein weil es nach der Baseball-Saison ein bisschen hellen Training war.

00:05:46: Aber irgendwie, ach!

00:05:47: Ich war so unglücklich mit dem Studium und dann habe ich manche Sachen nicht verstanden und ich war ich irgendwie so mental komplexitätsreduziert bin sondern einfach nicht mein Modus war.

00:05:59: Das hat mich nicht angezündet, das Ganze.

00:06:02: Naja und dann saß ich da und ich was noch eine sehr nette Frau Und dann sagte die so, also da scheinen sie ja eine sehr tiefe Störung zu haben.

00:06:14: Ich hatte das Gefühl, die sagt ich bin kaputt.

00:06:17: und dann sagt sich ohja dieses depressive Da sollten Sie sofort eigentlich in Psychotherapie gehen.

00:06:24: und da weiß noch habe ich gefragt wie lange dauert die?

00:06:26: So und er sagt sie so also auf ein paar Jahre müssen sie sich einstellen und Die ersten ein zwei jahre die werden auch nicht schön da werden sie viel weint.

00:06:36: Da dachte ich dann so, also aus Marketing Sicht für Psychotherapie und sicherlich auch ein bisschen verzerrtes Bild.

00:06:45: War das da nicht so meins?

00:06:46: Hab' ich gesagt haben Sie da Adressen für?

00:06:49: Können sie da wen empfehlen der auch gut ist?

00:06:51: Ne, da müssen wir mal im Telefonbuch gucken.

00:06:54: Aha!

00:06:54: Also das war damals ne?

00:06:56: Ich weiß heute arbeiten die hoch...also ja aber auch damals so professionell gearbeitet.

00:07:03: Aber das war so Moment wo ich dachte nee Also das ist es nicht.

00:07:07: Und dann habe ich halt angefangen, mich selber damit auseinanderzusetzen und ... ne?

00:07:13: You teach best what you need most oder what you needed most hat sich dann bei mir sehr manifestiert.

00:07:21: Ich hab auch letztens irgendwann, das sage ich immer, auch mit einem Augenzwinkern wenn mich jemand fragt warum haben sie Bücher geschrieben, warum haben Sie die ganzen Ausbildungen gemacht?

00:07:30: und sag' ich immer erstaunlicherweise sehr konkurrent wegen Eigentherapie.

00:07:35: Das ist für mich alles eine Form von Eigentherapie und die wird wahrscheinlich auch so schnell nicht aufhören.

00:07:43: Also was ich erstaunlich bin, du gehst ja sehr offen und ehrig damit um.

00:07:47: Ich glaube das ist auch eine Stärke wahrscheinlich von dir?

00:07:50: Was ist jetzt so der Punkt?

00:07:52: oder anders ausgedrückt über welches Thema würdest du stand heute dein nächstes Buch schreiben?

00:07:56: mit was beschäftigst du dich aktuell besonders?

00:07:59: Also ich antworte mal in zwei Schritten also dass eine ist warum gehe ich da mit offen um?

00:08:05: Also es gibt ja Menschen, die die ganze Zeit erzählen wie schlecht es ihnen geht aus so einer Position von da müssen wir uns um ihn kümmern und das Aufmerksamkeitsfördernd usw.

00:08:19: oder halt zu sagen hey ich hatte da eine schwere Zeit und ich habe sie aber geschafft und so weiter.

00:08:24: also bei mir ist dass darüber sprechen nicht so sehr weil ich so viel Aufmerksamkeit brauche so Ich bin da eher sehr intrinsisch motiviert.

00:08:33: Ich habe auch immer keinen Bock irgendwie auf so von außen und ach Gott du Arma und hin und her, dafür kann ich mir nix kaufen.

00:08:40: Sondern ich mache das weil ich der Meinung bin dass wir mentale Gesundheit und die Abwesenheit von mentaler Gesundheit normalisieren müssen.

00:08:49: in den USA da war ich eine Zeit lang in den neunzigern Da wirst du komisch angeguckt wenn du kein Psychologen hast also auf amerikanisch dann oder auf englisch dann my shrink, ja?

00:09:03: Also wenn du keinen Therapeuten hast, wirst du komisch angeguckt.

00:09:07: Hier wirst Du immer noch komisch angeguckt!

00:09:10: Wenn Du sagst ah ich gehe zur Therapie, ich habe einen Coach, ich hab eine Therapeutin oder wie auch immer... Wobei ich mich regelmäßig coachen lasse gerade auch wieder weil das letzte Jahr und auch dieses Jahr so vom Start her sehr holprig waren.

00:09:25: Und genau deswegen spreche ich darüber Sag ich das auch ganz offensiv, weil ich als jemand der würde ich sagen aus einer Position der Stärke heraus kann ich anderen damit einen Erlaubnisrahmen zu geben und zu sagen wie es bei Hermann Hesse demian heißt verbirgst du deinen Schatten so schwindet dein Licht.

00:09:47: Deswegen teile ich meinen Schatten und da gibt's viele Und deswegen gibts auch viel Licht.

00:09:53: So ne?

00:09:53: Es ist ja nicht nur so einseitig.

00:09:56: Das zweite zu dem Thema Buch.

00:09:58: Mein nächstes Buch schreibe ich zu proaktiver Resilienz oder wie ich es nenne, Pro-Silience.

00:10:05: Weil ich einfach Lust habe das Resilienskonzept weiterzudenken und das hab' ich jetzt zehn Jahre lang gemacht Und die Erkenntnisse so der letzten zehn Jahre So dass Lernen aus den Krisen der Zukunft und Vorbereiten auf die Zukunft Ausresilienzwicht.

00:10:22: Das ist so mein nächster Schritt in diese Richtung.

00:10:26: Ja, da war wieder viel.

00:10:27: Da war ich denke über das Thema Resilienz weiter.

00:10:29: Denken sprechen wir noch?

00:10:30: Ich würde das gern etwas nach hinten stellen weil du hast auch was gesagt.

00:10:33: der Unterschied wie wir in Deutschland oder in Dachformen ist jetzt einfach mal mit dem Thema umgehen und wie es in den USA schon vor Jahren damit umgegangen ist.

00:10:41: Ich glaube dass selbst heute nur eine Lücke für das gehen wir aufs Unternehmertum übertragen so ich kann mir vorstellen habe ja auch damit durch das Resilience vielleicht so ein Art unsichtbarker Faktor ist.

00:10:51: Was mache ich damit?

00:10:51: also wird vielleicht schwer gemessen.

00:10:53: Das heißt ihr wird unternehmen Die Wichtigkeit ist ein bisschen angestellt.

00:10:56: Wie misst du Resilienz in einer Gruppe oder im Unternehmers?

00:10:59: Wie willst du jemanden... In einem Unternehmersprach wird immer sein Pitch, dass Resilience wichtig ist.

00:11:05: Ja also wenn man sagt wie kann ich es messen dann ist das schon... Also ich

00:11:11: brauche das nicht messen aber du weißt was ich meine.

00:11:13: Genau

00:11:14: dann

00:11:14: sind wir doch Fakten-Daten Menschen ne?

00:11:17: Genau ja klar.

00:11:19: ach und dann wird nach KPI gefragt und nach irgendwie Benchmarks und Zahlen und wie auch immer.

00:11:25: Und das ist eigentlich die größte Schwierigkeit, dass man aus systemischer Sicht nicht sagen kann ob jemand Resilienz ist oder nicht.

00:11:32: Also wenn wir uns jetzt unterhalten würden und du würdest mich fragen hey Sebastian bin ich resilient?

00:11:37: Dann wüsste ich es nicht weil Resilience immer das Ergebnis der Bewältigung eines relevanten Stressors ist.

00:11:44: Das heißt Wenn Du einen relevanten Stressor jetzt hast was auch immer und Du den gut bewältigst mit was auch immer für Resilienzfaktoren und für Mechanismen, dann würde ich sagen, das ist Alexander an der Bewältigung dieses relevanten Stressors.

00:12:01: Das kann zum Beispiel sein irgendjemand Pferde ins Auto und es irgendwie schwierig, unklar wäre es schuld und das ist einem ja schon im Kopf und dann ist das teuer.

00:12:10: und dann isst das Verfahren aber erst in einem halben Jahr, dann gibt's gut Achter!

00:12:16: Das macht schon etwas mit einem weil das Gehirnhorror-Szenarien produziert.

00:12:21: Was hat's für Auswirkungen?

00:12:23: Wenn du dann im Prinzip währenddessen sagst, es ist halt so wie sie ist und irgendwie wirds schon weitergehen.

00:12:32: Also Akzeptanz, Lösungsorientierung, Zielorientierung sowas Und ich habe einen guten Anwalt Bindung vielleicht auch oder halt auch Problemlösung und sagen Egal wie es ausgeht Ich bin gesund geblieben Es ist nur ein Blechschaden Dann würde ich sagen, ich höre bei dir ziemlich viel Resilienz.

00:12:52: Höre ich schon?

00:12:54: Und je nachdem wie gut du da durchgehst, würde ich dann sagen hey in Bezug auf dieses Thema habe ich dich jetzt sehr resilient erlebt.

00:13:03: So könntest du daran schließen dass du mit allem im Leben so umgehst.

00:13:10: Das kann sein das du im Familienkontext oder im beruflichen Kontext ganz anders reagierst Weil sozusagen Resilienz auch immer kontextabhängig ist.

00:13:19: Oder du hast mal eine Zeit, wo du weiss ich nicht, wo es dir nicht so gut geht?

00:13:24: Warum auch immer!

00:13:25: Dann kann's sein dass dein Zustand dir den Zugriff auf deine mögliche Resilience einfach ein Stück weit verhindert.

00:13:32: Paar Mal schlecht geschlafen bist Du aus meiner Sicht weniger resilient als wenn Du gut geschlaft und gut gegessen, well watered sozusagen und auch tiefen entspannt bist.

00:13:45: Also das kann man nicht so richtig sagen.

00:13:49: Was man aber sagen kann, ist wie es der Grad an mentaler Gesundheit und mentaler gesund, mentale Gesundheit zeigt sich an Zufriedenheit und Wohlbefinden so als eine Dimension und darauf aufbaut.

00:14:05: wenn man jetzt auf Team Resilienz schaut auf das Thema Leistungsfähigkeit Umgang mit Störungen auch umgang mit sozusagen unvorhergesehenem Kreativität, Antizipation

00:14:18: etc.,

00:14:19: sodass ich in Organisationen meistens – das war ja eine ursprüngliche Frage – wenn ich das da pitschen sollte würde ich eher fragen wie haben sie das in der Vergangenheit erlebt?

00:14:32: Umgang mit Veränderungen, Changeprozesse.

00:14:36: Meistens hat man dann relativ schnell schon den Auftrag weil Change Prozesse typischerweise immer ein gewisses Grad, einen Beharrung und Widerstand und so haben.

00:14:46: Weil vielleicht dieser Blick ins Neue nicht so da ist mit allen Stressoren die damit einhergehen?

00:14:53: Wir nehmen das als Kontextbezogen.

00:14:55: Das können wir glaube ich zusammenfassen.

00:14:57: Früher bei Sport dann habe ich mal gefragt gibt es eine Formel für Erfolg?

00:15:00: wenn ich jetzt bei dir raus höre, da gibst du ja Formeln.

00:15:02: Ich hab nur die Parameter schon genannt also löstes Orientiert, zingerorientiert Akzeptanz Wenn Du sie nennen würdest oder in eine Formell reinpacken würdest.

00:15:10: für Resilienz weil manchmal weiß ich, der Mensch mag es gerne kompakt zu, dass er sich merken kann.

00:15:16: Eine Formel ist über den einen oder anderen eine Hilfestörung.

00:15:19: Gibt's die für dich?

00:15:20: Es gibt eine übergeordnete Schule oder es gibt so zwei große Schulen in der Resilienzforschung.

00:15:28: und die, die Prof.

00:15:30: Dr.

00:15:30: Raphael Kahlisch vom Leibniz Institut für Resilience Forschung in Mainz hauptsächlich beforscht, ist der positive Bewertungsstil also die leicht rosarote Brille.

00:15:43: Was heißt das?

00:15:44: Das heißt, dass ich Dinge in der Bewertung tendenziell zumindest ein bisschen neutraler vielleicht ein bisschen leicht positiver bewährte.

00:15:55: Das was das als Wirkung hat ist und ich mache gleich einen Beispiel mit einer Emotion mehr Handlungsfähigkeit weil Resilienz für mich wenn ich jetzt sozusagen eine, die ja vielen Dimensionen angucke.

00:16:10: Habe ich mal auf der einen Seite so dieses Opfer erleben?

00:16:14: Also das Erleben von Passivität, Reaktivität sowas wie Die Welt macht was mit mir und auf der anderen Seite habe ich sowas Wie gestalten können ins Tun kommen können Das eigene Glück in die Hand nehmen können Selbstwirksamkeit erwartung haben So Und Auf Der Achse auf der Polarität bewegen wir uns alle.

00:16:37: Ich wette mit dir, in deinem Leben hast du Momente wo du sagst, das macht mir alles schlechte Laune.

00:16:43: ich will nicht mehr, ich habe keine Lust und du hast Momente gehabt.

00:16:47: oder sagst so jetzt gehe ich damit nach vorne und jetzt erst recht und jetzt zeige ich es euch so.

00:16:54: Hast Du alles als Potenzial in Dir?

00:16:57: Der Positivbewertungsstil aus meiner Sicht ermöglicht die Richtung hin zum Erwarten des Erfolges zur Hoffnung.

00:17:08: Gebt dir ein Beispiel aus dem Thema Emotionen, man sagt ja in der Psychologie spricht man von positiven und negativen Emotions.

00:17:18: Das ist aus vielerlei Gründen, aus meiner Sicht ein Missverständnis das aber auch schon eine gewisse Form von Lehrmeinung dass es ein Missverständnis ist weil wenn ich sage Freude ist eine positive Emotion dann heißt das Ärger wäre ne negative Emotion.

00:17:35: negative Emotion ist für mich kein positiver Bewertung still, sondern das heißt ärger schlecht weg.

00:17:42: Ich habe das Thema der Emotionen übersetzt in zum Beispiel Ärger ist der Hüter der Werte.

00:17:50: Das ist sozusagen der positiv bewertungsstil in Aktion.

00:17:55: Das heisst wenn ich bei mir Ärger bemerke was es normal nicht mich ärgere man genommen.

00:18:02: wir fahren beide im Straßenverkehr und Du weiss ich nicht, machst irgendwas womit ich eine andere Meinung habe.

00:18:09: So nach dem Motto wäre man Göttingen sehr viele Fahrradfahrer und auch viele Autofahrer.

00:18:18: Und wenn ich im Auto unterwegs bin, ach dann weiß ich sofort Fahrrad-Fahrer da brauche ich konzentriert dich, atme guter Zustand komme ich super durch.

00:18:28: Ich finde aber potenziell Fahrradfahren schwierig.

00:18:30: so Wenn ich dann jemand mir die Vorfahrt mal wiedernimmt von diesen Menschen, die da auf den Fahrrad fahren.

00:18:39: Dann könnte ich ja sagen hier passt doch auf also nach Erzählungsauftrag akquirieren.

00:18:45: oder ich könnte sagen wow!

00:18:47: Ich merke gerade Ärgerhüter der Werte wie es hier was wichtig ist.

00:18:51: Mir ist wichtig dass ich in Sicherheit bleibe das sich kein Veto... Was heißt das für mich?

00:18:58: Ich gehe auch noch ein bisschen mehr vom Gas Lasse den vielleicht vor, bin das nächste Mal antizipierender und weiß einfach ich im Auto habe mehr Gnouchzone als der Fahrradfahrer von mir.

00:19:10: Weil meistens mache ich mir mehr Sorgen um die Fahrrad-Fahrer als um mich weil ich alt um mich halt Blächer habe und die halt nicht so.

00:19:17: Das heißt die Positivbewertung übergeordnet nimmt dieses Opferleben, nimmt die Reaktivität raus Handlungsfähiger.

00:19:31: Ja, tolles Beispiel.

00:19:32: komplett verstanden.

00:19:33: auch ich sehe Emotionen glaube ich Komplett anders wie viele weil sie haben eine positive Zeck für uns also eine positive Verabsicht.

00:19:41: Ich würde mit ihr gerne über Führungsrollen sprechen oder ein Führungverständnis.

00:19:46: Ich nenne das mal traditionell in Führingsrolle.

00:19:47: Ich würde sagen wir haben oft noch so einen harten Kern.

00:19:50: den ist Kontrolle wichtig.

00:19:52: Sie wollen sich nicht verletzlich sein Sie wollen es nicht angreifbar machen.

00:19:55: da geht's um Autoritätsschwund.

00:19:57: Ich bin entscheidend mit einem solchen Führungsverständnis.

00:19:59: Flüht sich mir nicht das Emotional-Transparenz wahrscheinlich oft riskant an?

00:20:03: Ich muss sagen, wahrscheinlich weil ich ja es anders sehe.

00:20:06: Ich hingegen würde bekauern Teams ohne dass was sie ihnen genannt haben.

00:20:09: Verständnis für Emotionen und echte Gefühle kann irgendwie nur eine oberfläche Resilienz aufbauen Weil Teams ohne Emotion sind für mich irgendwie wie Teams ohne Seelen.

00:20:20: Was glaubst du?

00:20:21: Und du legst schon die ganze Zeit also das heißt Du schliffst wahrscheinlich zu.

00:20:24: Warum Liegt er sich oftmals gegen Emotionen?

00:20:27: oder nennt man es emotionale Wahrheit, warum sie sich dagegen wehren?

00:20:31: Oder das Meidenbund.

00:20:32: Was ist deiner Ansicht oder deine Annahme?

00:20:35: Ja also ich hab da so drei vier Ideen zu oder drei Vier Ebenen auf denen ich gerne antworten würde.

00:20:43: Ich habe in Götting einen Leerauftrag zum Thema gesunde Führung und ich habe mich viel auch schon in anderen Leeraufträgen mit dem Vergleich von klassischen Führungsstilen in Verbindung mit moderneren Führungsstilen, aber auch mit gesundheitsorientierten Führungenstilen verglichen.

00:21:07: Und das was ich immer wieder sehe und Führing ist ja immer ein Stück weit Kulturträger in Organisationen dass immer die Frage ist Was für eine Kultur habe ich generell in der Organisation?

00:21:23: Auf der einen Seite, das heißt ist es okay über Probleme zu sprechen.

00:21:27: Über Schwächen zu sprechen oder habe ich so eine Strategie?

00:21:32: Oder auch sowas wo man sagt nee darf sie nicht drüber reden und wenn du das machst dann geretzte in Unsicherheit Und das kann dir auf die Füße fallen und nur nicht so viel von sich preisgeben und so weiter.

00:21:44: Ich glaube Es kommt darauf an dass wer so die zweite ebenes gibt Das Wir arbeiten mit Menschen zusammen und Menschen haben Emotionen.

00:21:54: Und wie du richtig auch sagst, Emotsionen sind immer Hinweisgeber auf Bedürfnisse.

00:22:01: Das heißt wenn ich weiß unangenehme Emotionen weisen mich auf unerfüllte Bedürfenisse hin.

00:22:08: Ich habe zum Beispiel so ein Bedürfliskonzept wie vom Plaus Gravem Hintergrund wo er von vier übergeordneten neurobiologischen Grundbedürfnissen spricht Bindung, Orientierung, Kontrolle, Lustgewinn und Lustvermeidung und Selbstwerterhöhung, Selbstwertschutz.

00:22:25: Dann kann ich im Prinzip jedes Gefühl jede Emotion die ich erlebe übersetzen in einen wertvollen Hinweisgeber auf erfüllte oder noch nicht erfüllten Bedürfnisse.

00:22:38: Das heißt wenn ich sage Mensch Ich merke in mir gerade eine tiefe Traurigkeit dann heißt das Die erinnert mich daran, dass mir was fehlt, was mir mal wichtig war.

00:22:49: Das kann man mathematisieren.

00:22:50: wenn jemand der einem sehr lieb geworden ist nicht mehr im Team ist sagt Mensch irgendwie finde ich es traurig das x oder y nicht mehr da ist.

00:22:58: Ich fand sie oder er hat immer ganz wertvollen Beitrag mit dem und dem geleistet.

00:23:03: dann können alle nicken sagen ja ist menschlich Und dann wird quasi das andenken geerrt.

00:23:10: Ich kann wenn ich merke Es ist irgendwie ein changeprozess und dann fragt mich mein team Sag mal, hey Sebastian weißt du mehr?

00:23:18: und sag ich ja.

00:23:21: Und dann sagen die ja erzählbar.

00:23:23: und dann sage ich habe ich eine Zwickmühle bin nicht hin- und hergerissen übrigens einer der Hauptgründe für Burnout dieses innere diese inneren Konflikt Dynamiken dieser inneren Ambivalenz Dynamiken.

00:23:36: Dann kann ich natürlich sofort so ein Cocktail aus Ärger bei mir gesagt wurde Hey darfst noch nicht drüber sprechen Angst So dieses wenn ich meinem Team das jetzt nicht sage, dass die sich von mir abwenden also die Sicherheit in der Beziehung geht mehr flöten.

00:23:54: Vielleicht ist auch noch so ein bisschen Verachtungen mit dabei, dass ich denke Boah wieder irgendwie so ein komischer Change Prozess erbringt wieder nix.

00:24:01: Also eine Abwertungs-Tendenz.

00:24:04: dann kann Ich als Führungskraft schon Mit den Ambivalenzen die ich habe natürlich Wenn ich die kenntlich mache wenn ich sage Leute Da habe ich eine Ambivalenz, also vorab.

00:24:17: Ich bin sehr skeptisch wie dieser Change-Prozess ist das könnte euch glauben.

00:24:22: und als Führungskraft sage ich wir machen das, wir probieren das weil dafür werde ich dir von der Organisation bezahlt dass sich nach den Möglichkeiten gucke den durchzuziehen Und ich bin skeptisch.

00:24:33: Das finde ich.

00:24:34: zu halten ist überhaupt kein Thema.

00:24:36: Man kann skeptisch sein und gleichzeitig voll das Ding unterstützen finde ich ist kein Widerspruch.

00:24:45: Und wenn nicht meinem Team das sage, also sowas habe wie eine sogenannte Mental Health Literacy?

00:24:53: Also eine Sprache für mentale Gesundheit!

00:24:56: Eine sozusagen Ausdrucksform.

00:24:59: Dann, wenn du in meinem Team wärst Alexander dann würdest du sagen oh mir geht's auch so.

00:25:05: Ich hab' auch da ne gewisse Form von Angst Und zwar Angst, wir haben gerade ein Haus gekauft.

00:25:10: Ich weiß nicht wer dich versetzt.

00:25:11: werde ich rausgeschmissen Sebastian?

00:25:13: Ich brauche davon hier ein bisschen Sicherheit weil ich schlafe schon schlecht.

00:25:16: dann habe ich es meiner Frau erzählt die schläft auch schlecht.

00:25:20: Die ist ja auch bei uns im Unternehmen.

00:25:22: Wir beiden zahlen das haus ab.

00:25:24: schwierig aber wie sagt Alexander kann ich total verstehen.

00:25:27: danke fürs teilen und ich will mal schauen dass sich ein bestmögliches maß an Sicherheit für dich herstellen kann wie für euch alle anderen auch.

00:25:37: Das Gute ist das Anspreis klärig.

00:25:39: So, was haben wir gemacht?

00:25:41: Wir haben über Fachtung gesprochen, über Ärger gesprochen, über Zwickmühlen gesprochen und über Angst gesprochen in einer sehr funktionalen und aus meiner Sicht führungspsychologisch klugen Art und Weise.

00:25:55: Und wenn Führungskräfte das öfter machen würden hätten wir aus meiner sich nicht so viele Probleme mit so nach hinten Agenda mit so Themen die so hinten rum irgendwie durchtrott fällen oder auch in Konkurrenzen, wo jemand ja sagt aber eigentlich Joa?

00:26:15: Oder nein dann... Lass

00:26:17: uns auf den Punkt kurz eingehen wenn ich einhaken darf.

00:26:20: Gerne.

00:26:21: Gibt es aus der Erfahrung wenn ich hier richtig zuhör so einen Punkt an dem ich nenne das Formatimer Resilenz in so einem Grad Ruppendruck einschlägt oder sich verwandelt weil du hast gesagt Da wird vielleicht jemand gerne ja sagen, was sagt er nein oder umgekehrt.

00:26:35: Inwiefern nimmst du Gruppendruck war in solchen abläufenden Change-Menschen und Prozessen?

00:26:40: Und was ist das, was du dir dann empfällst, um den Gruppendruck zu mindern, dass sich jeder so zeigen kann mit seinen Bedürfnissen und dem, was ihr eben braucht wie es einfach der Realität entspricht?

00:26:51: Ja!

00:26:53: Das ist im Prinzip eine Frage des gerade psychologischen Sicherheit oder der sogenannten psychologische Sicherheit.

00:27:01: Und wenn man sich Organisationen anguckt, die resilient her sind.

00:27:08: Also ich benutze jetzt bewusst den Komparativ, die resilienter sind.

00:27:12: Dann zeichnen sie sich unter anderem dadurch aus das Widerspruch, dass Ambivalenzen, die ausgedrückt werden.

00:27:21: Dass Menschen die sagen, Sebastian hört sich total gut an und ich habe eine komplett andere Meinung Dass man nicht so sagt, hey Alexander ich würde mich freuen wenn du meine Meinung hast also ein bisschen so diktatorisches Einheitsdenken.

00:27:35: Sondern und natürlich dauert das länger und braucht von mir als Führungskraft auch eine andere Haltung dann braucht vor mir natürlich einen funktionalen Umgang wo ich sage auch Alexander da bin ich immer neugierig lass mal hören echtes Interesse so.

00:27:51: und dann sagst du Ich finde dass es so und so überhaupt dein ganzer Stil hier geht gar nicht.

00:27:56: Und dann höre ich sofort, Mensch Alexander danke fürs Feedback.

00:28:01: Ich gebe dir nachher auch gerne eine Einschätzung von mir zu deiner Form der Kommunikation.

00:28:06: Ich habe aber das Gefühl dass ich gerade irgendwas mache was für dich nicht gut ist.

00:28:11: so ja und dann dies und späte Mails und und sagen ach ok Was brauchst du denn stattdessen?

00:28:18: So komme ich mit dir in so ein Dialog rein Bedürfnis orientiert.

00:28:24: Deine Frage war wie kann man in Teams sozusagen, also was für ein Unterschied macht das in Teams?

00:28:30: Wie kann man Leute dazu einladen.

00:28:33: Das Thema psychologische Sicherheit heißt ich darf auch eine andere Meinung haben.

00:28:38: es ist sogar günstig auch immer eine andere Meinung mal zuzulassen oder halt auch bewusst zu nachzufragen weil so dass Ergebnis tragfähiger wird.

00:28:50: wenn ich in Organisationen bin und da gibt's ja die Ich sage es mal ein bisschen pauschal, die Ja-Abertypen und Typinnen.

00:28:59: Man sagt so und so und dies und das alle nicken.

00:29:02: und dann holt eine Person Luft und sagt ja aber und alle alle am abkotzen und denken so Gott kann die nicht?

00:29:11: Kann der nicht mal die Fresse erhalten?

00:29:13: Das sagen sie nicht, aber die Gesichter sprechen Wände.

00:29:17: Was passiert?

00:29:18: Die Person sagt ja trotzdem so was?

00:29:23: Wie begegnet man diesen Menschen?

00:29:25: Für mich sind das immer die Hüter der Qualität und damit die Hütter der Zukunft.

00:29:32: Weil uns beiden Alexander vielleicht, ach, Achtzig-Zwanzig reicht, Pareto ist unser Freund, diesen Menschen fallen kleinste Unstimmigkeiten, Ungereimtheiten auf, die sie dann zur Sprache bringen weil sie innerlich sagen ne ich will es aber sagen Wenn ich denen danke, wenn ich die dafür würdige.

00:29:53: Weil wir dadurch besser werden können weil sie uns den Spiegel vorhalten.

00:29:59: Das braucht eine Würdigung aber das braucht auch einen Platz!

00:30:04: Wenn ich zehn Minuten lang die neue Strategie vorstelle und ich höre acht Mal Ja Aber nervt's!

00:30:11: Wenn das jetzt nennen wir es Petra oder Peter oder so... ...wenn ich sagen würde hey Petra, Peter Eure?

00:30:19: kritische Überprüfungskompetenz, competitor hands.

00:30:23: Die würde ich euch bitten zu nutzen, euch Notizen zu machen.

00:30:28: und nach den zehn Minuten die ich gleich brauche da frage ich euch was gibt es Kritisches von euch aus anzumerken?

00:30:34: Und ich kann jetzt schon sagen danke weil als Hüter der Qualität bin ich euch jetzt schon dankbar dass ihr mich auf alle Unstimmigkeiten hinweisen werdet.

00:30:43: Jetzt erstmal zehn Minuten Vortrag Dann fühlen sie sich gewürdigt Und wir kriegen am Ende ein besseres Ergebnis.

00:30:50: Ich muss es aber zeitlich einplanen und ich muss dem in einem gewissen Raum geben, einen gewissen Platz

00:30:55: geben.".

00:30:56: Das wäre so

00:30:59: die Idee... Und da wirklich gerne den Raum geben, weil ich höre und lese sowas gerne.

00:31:19: Wenn jemand Dinge weitentwickelt, neu denkt, vielleicht auch hinterfragt, kritisch denkt, seine persönlichen Meinung reinbringt... Wie viel hast du Resilienz neu gedacht?

00:31:27: Und was hast du konkret neuer von unten oder dazugenommen?

00:31:32: Ach ja!

00:31:33: Neue Gedacht klingt immer so groß.

00:31:34: Also da wirklich... Klingt

00:31:35: auf jeden Fall gut, oder?

00:31:36: Ja es klingt gut, es klingt aber auch sehr groß.

00:31:39: Ich würde die Bälle immer auch flach halten, weil wie heißt das so schön?

00:31:44: All knowledge is not new knowledge.

00:31:46: So, das was ich oder worin ich ganz gut bin ist Konzepte zu übersetzen in sehr praktisch umsetzbare Themen.

00:31:55: Also es bediene mich da in vielen Denkschulen und auch in vielen Bereichen wenn ich so das Gefühl habe dieses Konzept passt auch gut hin immer unter Angabe der Quelle.

00:32:08: Das ist erstmal das erste Wenn man Dinge neu denkt.

00:32:11: Ich bin immer nur ein Zwerg auf den Schultern von Riesen Und unter anderem einer dieser Riesen war gerade beim Hotel Matze, das ist nämlich mein wichtiger Lehrer Gunter Schmidt.

00:32:23: Der mit seiner Hypno-Systemik eine ganz wesentliche Grundlage für Resilienz halt bietet und so.

00:32:29: Und natürlich dass was ich weiter gedacht und weiter entwickelt habe mit der Prosilience also warum immer aus den Krisen der Vergangenheit lernen, warum nicht aus den Kriesen der Zukunft?

00:32:41: Das ist ein Gedanke Und sagen in mir gereift ist, wo ich mit Krisenspiele.

00:32:48: Wo ich die Haltung auch zu diesen schweren Themen Probleme Stress und halt auch Krisen verändere?

00:32:56: Das ist so eine dieser Entwicklungen.

00:32:59: und auch was Ich weiter gedacht habe is the Frage wie kriege ich das in den Alltag?

00:33:04: Ich hab zum Beispiel über hundert achtzig Postkarten Motive Lernpostkarten entwickelt, wo Wenn wir jetzt um das Thema Ärger nochmal gehen, habe ich dann Ärger zeichnen lassen von einem ganz tollen Illustrator und den auf eine Postkarte gedruckt.

00:33:20: Und da kannst du dir die Postkarten vielleicht beim Zähneputzen immer mal angucken?

00:33:26: Die Postkart mit Ärger gibt es schon neun Jahre so.

00:33:31: Da gucken Leute drauf sagen was hat mich heute geärgert und was war mir da wichtig?

00:33:36: Also den Transfer in den Alltag!

00:33:39: Das Niederschwellige dass das zu den Menschen bringen.

00:33:43: Das würde ich sagen, das habe ich sehr viel gemacht im Sinne der angewandten individuellen Resilienz und halt immer konsequent auch Studienergebnisse übersetzt in das ganz praktische.

00:33:55: Dann hast du hier zwanzig Jahre mit der Zukunft so ein bisschen auseinander gesessen, die Zukunftsforschung für ihr Unterhalten, das heißt Zukunft ist ja oft Digitalisierung, KI, Jobs werden wir verlieren, wir müssen umdenken müssen.

00:34:07: Was sind es für dich so die Probleme der Zukunft?

00:34:10: welche vielleicht ein zwei praktischen Hinweise.

00:34:13: mit deiner neuen gedachten Variante würdest du unsere Komilchen ans Herz legen, zu Beachtung oder Brücksechtigen?

00:34:22: Ja.

00:34:23: Ich glaube es gibt zwei wesentliche Punkte die so erstmal so ein bisschen philosophisch daherkommen aber unterm Strich doch für Menschen sehr relevant sind.

00:34:34: Ein Buch hat mich mal sehr fasziniert, also wie viele andere auch.

00:34:37: Aber eins war habe ich von Karl Popper gelesen alles Leben ist problemlösen so und das Gehirn is ein Organ was Vorhersagen generiert gerne lernt Und immer wenn du'n Problem hast Energie investiert und neuroplastisch sozusagen dann auch neue Muster bildet mit denen du das Problem sozusagen anders quasi machen kannst oder dem anders begegnen kannst.

00:35:10: Wenn du nichts Neues mehr bekommst, wenn du nicht selber gefordert bist zu lernen dich zu entwickeln und so weiter dann wird das Gehirn in einer für ja das Gehören nicht günstigen Art und Weise nicht mehr gefordern.

00:35:26: Das heißt ein wesentlicher Punkt wo ich mir wirklich Gedanken mache ist Was passiert, wenn alle Fragen die wir so haben?

00:35:36: Zuerst mal bei ChatGPT und Co.

00:35:38: eingegeben werden Und man selber sich das Halten der Frage nicht mehr ermöglicht.

00:35:46: was meine ich damit Wenn ich dich zum Beispiel sowas frage wie Ramana Maharshi einer so der großen Weisheitslehrer des letzten Jahrhunderts?

00:35:56: Der hat seinen Schüler immer fragen lassen wer bin ich So

00:36:00: eine mensare Frage

00:36:02: Wie bitte?

00:36:03: Dass eine elementare Frage ist.

00:36:04: Ja genau, ja genau!

00:36:06: Ist ne ganz elementare frage.

00:36:08: und der hat die darüber meditieren lassen mit der Idee der Selbstrealisation.

00:36:14: Und so gibt es ganz viele Fragen wo die Frage viel wichtiger ist als die Antwort.

00:36:19: wie geht's mir heute?

00:36:21: Wie gehts mehr jetzt?

00:36:23: Wie denke ich das?

00:36:25: also alles fragen die sehr prozesshaft eher einen Prozess in uns anregen, als wo ich eine Antwort brauche.

00:36:36: Welche Mattounterricht in der dritten Klasse sitze und meine Lehrerin fragt mich was ist zwölf plus fünf?

00:36:42: Und ich sitze da völlig angerührt und sage ach Mensch Frau Müller!

00:36:47: Was für eine Frage!

00:36:49: Ich möchte sie nicht mit meiner Antwort besudeln.

00:36:53: Da sagt ihr auch Sebastian setzt sich wieder hin.

00:36:56: Die richtige Antwort wäre siebzehn gewesen.

00:36:58: so also die die Fragen zu halten und nicht so schnell zur Antworten zu kommen.

00:37:05: Ich glaube, das wird in Zeiten von KI eine der wichtigsten Fähigkeiten sein, dass wir die Fragen weiterhin lieben lernen und schützen lernen – also sowas wie rettet die unbeantworteten Fragen?

00:37:21: Dass es weiter.

00:37:21: was daraus sich ergibt ist Es gibt ja viele, die sagen es wird ein massives in Anführungsstrichen Sterben von vielen Berufen geben.

00:37:31: Also von irgendwelchen Formular-Aushilflohnsteuer Rechtsanwalt was auch immer.

00:37:38: Sachen nicht sofort aber in fünf bis zehn Jahren garantiert wird es viele Bereiche geben wo die KI mit den Wahrscheinlichkeiten viel besser schneller und fokussierter das machen wird auf einer Ebene und dann wird irgendwann das Thema der Sinnfrage sich nicht mehr stellen.

00:37:59: Die Frage des, wofür mache ich das?

00:38:01: Wofür gehe ich arbeiten?

00:38:03: Wovür bearbeite ich etwas?

00:38:06: Also wir brauchen wahrscheinlich in Zukunft eine neue Annäherung an unsere Sinnfragen weil die alten sinngebenden Dinge wie zum Beispiel der Job

00:38:17: etc.,

00:38:18: nicht mehr da sind.

00:38:20: Und das glaube ich ist beides wichtig Umgang mit Fragen im Sinne von auch von Problemlösung und die Frage nach dem Sinn.

00:38:30: Die wird so wichtig werden, die war immer schon wichtig aber ich glaube die wird nochmal anderswichtig werden.

00:38:37: Ich fand das zwei ganz ganz wichtige Punkte die du ihm genannt hast.

00:38:40: noch ein möchte etwas mehr eingehen ist Thema Fragen!

00:38:44: Ich mag Fragen, ich finde sie unheimlich wichtig und auch die Fragen die Du genannt hattest.

00:38:49: und wenn wir es nicht Ich mag nicht kritisch über Chatshipiti, sprechen.

00:38:53: Ich persönlich nutze es nicht aber das ist ein eigener Standpunkt.

00:38:55: ich sehe da viele Vorurteile und sehr viel vorurteilt bei der KI grundsätzlich Und finde auch Teilharte investieren muss ja auch so offen und transparent sein So.

00:39:04: aber ich glaube der Punkt ist einfach der Es verleitet ihr wieder Dinge schneller zu machen weil die KI Dinge verschnellerein kann.

00:39:12: Wir funktionieren in einer Gesellschaft von sehr stark Das heißt wir werden verleidet noch mehr ins Funktionieren zu kommen.

00:39:17: Das was ich beobachte durch das Funktionierende verliehen wir so oft den Kontakt zu uns selbst und dann ist das was du angesprochen hast.

00:39:23: Wenn eine Frage ist, die kommt teilweise einfach nur so wie ne Floskel rüber aber wir können sie gar nicht mehr beantworten.

00:39:30: wenn ich jetzt teilweise Leute frage bisschen geht, die können diese Emotionen nie totalweise nennen, es kann nicht mehr flühe.

00:39:35: Das heißt dass was ich sehe ist das, was Du genannt hast, der Sinnhaft aber auch den Kontakt zum Selbst noch mehr zu verlieren oder die Wahrscheinlichkeit, dass Sie gesteigelt wird, dass wir ihn zu uns verlieren.

00:39:46: Wie würdest du das mit deiner Methode oder deinem Ansatz da vielleicht so präventiv vorbeugen?

00:39:53: Ist das da irgendwo bedarf, wo du sagst ich bringe die Leute wieder mehr zu sich.

00:39:59: Naja wir haben als Ich und das ist vielleicht wirklich was auch so eine originäre Entwicklung von mir von einem Team um mich herum.

00:40:10: Das bin nie ich alleine also dass sind immer ganz viele kluge Menschen mit denen ich Sparring mache usw.

00:40:17: Das finde ich immer, ach wenn ich dann so die großen sehe wo ich denke ja lächerlich.

00:40:22: Da sind der zum großes Team nur die sieht man nicht und das finde ich schade weil das so guruhaft das ganze mir rüber kommt und da bin ich eher ein Fan von Demut.

00:40:33: also die Frage war wie kriegt man Menschen in Spüren?

00:40:37: Ich habe die Resilienz irgendwann in vier Arten der angewandten individuellen Resilience unterschieden mentale Resilienz, emotionale Resilience, seelische Resiliens und körperliche Resilient.

00:40:51: Und habe da auch relativ schnell wurde mir klar dass der Körper zentral ist für Resilients an sich.

00:40:58: so die Frage ist wie kriegt man mit der Methode Menschen wieder ins fühlen oder ins spüren?

00:41:05: Es sind die ganz klassischen Aufmerksamkeits fokussierenden Themen also auch gerade im Sinne der Unterschiedsbildung zu sagen okay Wenn ich dich jetzt fragen würde, Alexander, jetzt mal Blick auf die letzten Wochen.

00:41:18: Was füllt dein Stressfass?

00:41:20: Was fühlt dein Energiefass so?

00:41:22: Und dann würde ich Düchter einfach erst einmal sammeln lassen und dann hätten wir vielleicht ein-, zwei-, drei Sachen, die dein Stressfass füllen und hätten auch ein-, zweitere Sachen, wie dein Energifass füllend.

00:41:32: Dann würde ich sagen Mensch, Alexander soll als erste Einladung jetzt für die nächsten, weiß ich nicht, zwei Wochen bis wir uns wiedersehen.

00:41:40: Machst du einfach kleine Post-its oder schreibst das auf ein Zettel, Stressfass, Energiefass.

00:41:45: So und dann hättest du schon mal eine Zeit der bewussten Reflexion des Tages abends.

00:41:51: irgendwie fünf Minuten reichen nach drei Minuten oder so.

00:41:55: Und dann würde ich beim nächsten Treffen sagen so Alexander jetzt denkt mal zurück wir hatten da steht jetzt Stau so stauer auf der A weiß ich nicht.

00:42:06: Denkt mal daran zurück auf einer Skala minus zehn bis plus zehn.

00:42:09: Minus zehn total unangenehm, plus zehn total angenehm.

00:42:13: Wo war's denn da?

00:42:14: Und dann wird es halt so nachspüren und wir sagen ja minus zwei oder so.

00:42:19: Aha!

00:42:20: Dann steht hier nochmal Stau mit drei Ausrufezeichen.

00:42:24: Da hatte ich einen wichtigen Termin.

00:42:26: Da war es minus acht.

00:42:27: Oh wow!

00:42:28: Spürst du den Unterschied?

00:42:29: Ja, total.

00:42:31: Ich würde immer wieder anhand von... Erst mal kognitiven Themen würde ich dich die notieren lassen und dann würde ich damit nochmal in Kontakt gehen lassen, um die Unterscheidungen reinzubringen.

00:42:46: Weil viele sagen wenn ich die Frage wie geht es dir gut schlecht weiß nicht und muss so.

00:42:52: Und da er schafft die Differenzierung wieder den Blick in den Körper.

00:42:58: und natürlich je mehr Zeit mit dem Smartphone oder vom Rechner oder was auch immer verbringe desto mehr Zeit verbringe ich natürlich auch potenziell dissoziiert von meinem Körper anstatt sozusagen in mir drin beheimatet zu sein.

00:43:14: Letzter Punkt dazu, was ich sehr toll finde sind Atemtechniken jeglicher Art in den Körper rein atmen gucken.

00:43:23: wie fließt der Atem in den körper?

00:43:25: Wie fließ da wieder raus?

00:43:27: Aber auch da, die Resilienz nützt mir nichts.

00:43:30: Wenn ich in der Sicherheit meines Zuhauses auf meinem Meditationskissen sitze?

00:43:36: Ja das ist genau so wie hochsehtauglich ist ein Schiff und du fragst es wenn's im Hafen ist.

00:43:42: Du musst halt gucken.

00:43:44: Mikromomente der Achtsamkeit am Alltag also an der Kasse vor dir jemand der in die Kategorie verhältnisinteressante Menschen reinfällt wo du denkst Danke für die Lernaufgabe, positiv Bewertungsstil.

00:44:01: Ich bleibe mal bei meiner Atmung oder im Seminar.

00:44:06: ein Handy klingelt immer.

00:44:08: wie reagierst du aufs Handy?

00:44:09: Naja mit tiefer Bauchatmung.

00:44:11: ich sage das manchmal vorher.

00:44:12: Leute lasst bitte die Handys an weil Handys erinnert mich im Seminarkontext immer auf die antiefe Bauch atmung und so kann ich immer über so ein Handy Spannend ja Das ist Ericssonges Utilisationsprinzip.

00:44:29: Nutzbarmachung von sogenannten Störungen im Außen, für tiefe Entspannung, Wiederverbindung und wenn mir jemand den Mittelfinger zeigt sage ich ja dich kenne ich auch noch nicht gut.

00:44:40: deswegen grüße ich dich auch erst mal nur mit einem Finger anstatt mit fünf so.

00:44:46: Und das halt als kleine Praxis im Alltag umsetzen.

00:44:51: Ja das ist wahrscheinlich gelernt und verinnerlicht freigier.

00:44:54: Du unterscheidest zwischen Bentara, körperlicher Emotional- und seelischer Resilienz.

00:44:58: Was ist für dich Seelische?

00:45:01: Ja also als ich mich angefangen habe mit Resilience zu beschäftigen, hei hieß es ja immer psychische Resilenz und Psyche heißt übersetzt Seele.

00:45:11: So mein Vater Gott hab ihn selig war Pastor.

00:45:16: so das heißt Ich habe mich schon sehr lange dem Konzept der Seele auseinandergesetzt, da habe ich auch ein paar Mal die Bibel gelesen und hab mit ihm viel darüber gesprochen.

00:45:25: Und dann war ich ein bisschen irritiert, dass die Psychologie eigentlich kein richtiges Seelenkonzept hat beziehungsweise die Seele nicht mitdenkt.

00:45:33: wo ich so dachte ja aber wenn Psyche gleich Seele heißt ihr aber nicht explizit von der Seelle das war für mich irgendwie eine Mogelpackung.

00:45:40: So!

00:45:41: Und dann hieß es ja Resilienz ist das Schutzschild der SeeLE und Resilienz ist das Schutzschild des Geistes.

00:45:50: Und dann dachte ich so, na ja also wenn ich sage wo ist denn der Geist?

00:45:54: Da geht mein Kopf eher hin zum Kopf.

00:45:58: und wenn ich sagen würde wo ist der Sitz meiner Seele?

00:46:01: interessanterweise geht es bei mir dann eher in den Körper.

00:46:06: da war ich irritiert und dann habe ich mich damit beschäftigt aber zum Glück eine sehr kluge junge Frau gefunden über LinkedIn Christina Komnik.

00:46:16: Ihr Vater ist auch Pastor im Rohstand.

00:46:22: Da habe ich gesagt, wir müssen mal seelische Resilienz entwickeln.

00:46:26: und dann haben wir erst mal differenziert.

00:46:28: was ist für uns seelischer Resilience?

00:46:30: Was ist mentale?

00:46:32: Und mental ist halt eher Kontext Probleme, Problemlösen, Kreativität

00:46:38: usw.,

00:46:39: da würde man sagen Ich brauche jetzt um ein Problem zu lösen, braue meine Seele nicht.

00:46:42: Das muss ja halt ein bisschen kreativ sein.

00:46:44: und gut In Krisen, da brauche ich die Seele.

00:46:48: Da brauch' ich sowas wie Sinn, wie Intuition.

00:46:52: Da brauche Ich Hoffnung!

00:46:54: Da brauch' ich eine Verbundenheit zu mir.

00:46:57: und das war eigentlich die Geburtsstunde dieser beiden Unterscheidungen mental-und seelisch.

00:47:03: und da war immer so der Streitpunkt was machen wir mit den Emotionen?

00:47:07: Naja und dann haben wir halt irgendwann emotionale Resilienz.

00:47:10: also wenn man es nicht zuordnen kann macht man halt ne dritte Schublade auf.

00:47:14: Und dann wurde mir aber aus meinen Coaching-Tätigkeiten immer wieder klar, dass viele Klienten, wenn man sie erst mal zu einem Arzt schickt und sagt lasst doch bitte mal so die Grundparameter.

00:47:27: Vitamine, Mineralstoffe, Hormon, Mikrobiome

00:47:31: usw.,

00:47:32: checken – dann kam die nicht mehr!

00:47:35: Dann habe ich ihn ein paar Mal angerufen und gesagt naja also ich finde es jetzt nicht okay, wissen Sie?

00:47:39: Sie hatten da so ein krasses Problem.

00:47:41: und dann schick ich sie zum Arzt, da hat der Arzt gegen mich was gesagt.

00:47:44: Na nein mir geht's wieder gut!

00:47:46: Und er dachte ich so naja also kommen Sie mal... Das war doch ein Problem, das war kein Problem.

00:47:51: Das hat alles geklappt, das hatten paar Tage bei dem Arzt so ein paar Wochen gedauert.

00:47:55: Der hat mir ein paar Nahrungsergänzungsmittel empfohlen.

00:47:58: Da ging es mir wieder gut.

00:48:00: Das ist schon auch geschäftschädigend ne?

00:48:03: Ich habe die Leute trotzdem weiter zum Arz geschickt.

00:48:06: Ich hab' das aber immer in meinen Coaching-Ausbildungen gesagt.

00:48:10: Bevor ihr überhaupt so richtig in dieses Thema einsteigt, guckt bitte ob euer Gegenüber regulationsfähig ist.

00:48:20: Regulationsfähig heißt wenn dir bestimmte Neurotransmitter fehlen Wenn dir Schlaf fehlt Wenn dir bestimmten Vitamine oder Mineralstoffe fehlen Würst du auf einen Stressor anders reagieren als wenn du in deiner Kraft voll regulationsfähig und zentriert bist.

00:48:41: So, deswegen haben wir noch die körperliche Resilienz dazu genommen.

00:48:45: Klasse!

00:48:46: Macht für mich total Sinn?

00:48:47: Du hast auch schon so oft das Wort Sinn benutzt.

00:48:51: Ja.

00:48:51: Für mich ist es der Lebenssinn, so unterschätzt dass man die Ursachen und die Verpflichtung und wie ein Problem und Krisen und Konflikten beantragt, mittragend ließt, für mich zu wenig Beachtung schenkt.

00:49:04: So jetzt gehen wir uns schon weiter.

00:49:07: Ich würde mit dir gerne über Burnout sprechen.

00:49:08: Ist Burnout nicht irgendwo auch ein Versagen dessen, dass wir unseren Lebensinn nicht mehr haben?

00:49:14: Wie siehst du einen Zusammenhang zwischen Burnout und Sinn?

00:49:19: Ja!

00:49:21: Also ich wollte jetzt sagen zwei Sätze aber da muss sich selber lachen.

00:49:24: also fünf bis acht... Du darfst

00:49:26: doch reinmachen das ist okay ja.

00:49:27: Genau danke.

00:49:28: Fünf bis acht Sätze vorweg.

00:49:30: Also Burnout habe ich mal gehört is die Summe des sich verbiegens.

00:49:39: Fand ich einen ganz spannenden Satz und dachte mir nur so okay, dann habe ich mein zweites Buch heißt ja wenn schon Burnout dann richtig.

00:49:48: Burnout ist auch immer etwas wo ich über eine sehr lange Zeit mit einer Unzufriedenheit dysfunktional umgehen muss.

00:49:57: also Burnout Ärger, Burnout über Zwickmühlen, über innere Konfliktdynamiken.

00:50:06: Über starke Leistung ohne Regeneration gibt aus meiner Sicht da ziemlich viele Wege hin so.

00:50:15: Ich kann auch glaube ich mich in einen Burnout reinarbeiten indem ich ein massives Sinn erleben habe weil das sozusagen so die Schattenseite vom Sinn sein kann.

00:50:32: Also wenn ich sehr, sehr engagiert mich für Dinge einsetze dann ist das natürlich etwas was ich sehr sinnvoll als sehr sinn voll erlebe.

00:50:43: Wenn ich das aber in kompletter Aufopferung mache Dann kann es sein Kann sein dass Ich Das zu viel Zu intensiv ja auch zu mit zu wenig Blick auf mich mache.

00:51:00: Ich erlebe das immer wieder, wenn ich im Pflegebereich unterwegs bin.

00:51:04: es gibt ja im Pflegebereich dieses Thema des Cool Out.

00:51:07: zum Beispiel gibt hohe Burnout-Raten wo Menschen eigentlich ihre Arbeit als etwas sehr sinnvolles erleben also Sinn in Sinne von etwas für andere machen, für andere da sein und sich aufopfern Und da könnte man ja sagen, Mensch das ist doch total sinnvoll was ihr macht und so weiter.

00:51:28: Das was typischerweise die Menschen sehr ärgert sind die nicht so sinnvollen Themen.

00:51:34: meistens werden also Sachen wie Dokumentation genannt es auch manchmal nicht sinnvoll dass man so wenig Zeit am Patienten hat.

00:51:41: Es ist auch nicht so richtig sinnvoll für die Dynamiken Dass es eine Unterbesetzung gibt usw.

00:51:47: und sofort.

00:51:48: das heißt Der Sinn stärkt schon, der hält schon auch wach und kraftvoll.

00:51:54: Aber die Dinge, die halt ärgern wo man sich verbiegen muss, wo man Konflikte innerlich hat weil man eigentlich anders könnte aber man sozusagen vom Rahmen her das nicht umsetzen kann Das ist glaube ich was was damit rein spielt.

00:52:10: Ich glaube generell dass Sinnhaftigkeit wenn es eine Form von gesundem Sinn erleben hat Ohne.

00:52:20: Eine Verengung, wo ich mich frage wie kann?

00:52:24: Ich bin jetzt letztes Jahr fünfzig geworden und habe mich natürlich dann schon gefragt Wie lange möchte ich noch arbeiten?

00:52:31: Und dann dachte ich so okay es gibt jetzt ein paar Schritte.

00:52:35: ich möchte gerne fünf Jahre Jetzt noch extrem viel Projekte auch machen Viel leisten viel wirklich auch So an den Grenzen sein.

00:52:46: und Dann hab ich fünf Jahre so bis sechszig Wo ich das so ein bisschen reduziere.

00:52:51: Parallel fange ich jetzt schon an meine Übergaben, also meine Firma habe ich jetzt einen Plan an wen ich die übergebe.

00:52:58: perspektivisch Ich hab seit ein paar Jahren baue ich Nachfolger auf und so weiter Und das mache ich alles in Kontakt mit Sinn.

00:53:06: Das mache ich Alles im Kontakt mit Freude und denke immer schon auch weiter weil ich glaube Sinn wenn er nur auf den Moment ausgerichtet ist, es ist nicht so günstig.

00:53:17: Wenn er nur auf mich ausgerichtet ist, das muss immer für die Welt

00:53:21: sein.".

00:53:22: Wir haben eine Resilienzinitiative gegründet, die soll sinnvoll weitergehen.

00:53:27: Wir gründen gerade einen Verband.

00:53:29: Das soll sinn voll weiter gehen.

00:53:31: Ob mit oder ohne mir?

00:53:33: Ist erstmal egal.

00:53:36: und dann habe ich mir überlegt zu achso bis fünfundsiebzig da noch kraftvoll weiterarbeiten.

00:53:41: Nicht so viel aber schon.

00:53:43: Das finde ich auch sinnvoll, weil das macht mir Spaß.

00:53:46: Da leuchten meine Augen.

00:53:48: Ich glaube, ich habe auch was zu sagen.

00:53:49: Weiß nicht, es müssen andere entscheiden aber solange da Leute kommen mache ich's halt wenn keiner mehr kommt, da stimmen die Leute ja mit den Füßen ab.

00:53:58: und dass ist glaub' ich diese Form von Sinn, die sehr gesund ist, weil sie auf mich und auf andere und auf die Welt schaut.

00:54:07: und ich glaube diese zwei drei Fokie die zusammenzubringen Da ist es dann schweren Burnout zu kriegen.

00:54:14: Wenn man, wenn man auf sich schaut immer auch guckt bin ich gesund genug um meinen Sinn auch in den nächsten Jahren leben zu können.

00:54:23: Ja du hast das sehr schön ausgedrückt also ich würde es komprimieren würde würd ich sagen im Lebenssinn, wenn wir da die Selbsthilfe noch dazu packen und die Rahmenbedingungen d.h.

00:54:31: ein Unternehmen der richtigen Strukturen haben, dann ist der Lebenssind einfach so elementar schönzulegen dass ihr erfülltes und auch erfolgreiches Leben gleichzeitig führen kann.

00:54:41: Und du hast gesagt, was zu mich überrascht.

00:54:43: Das mit fünfzig denkst du schon quasi.

00:54:45: das kommt dann nahe so wenn wir jetzt nicht in die Zukunft blickst.

00:54:50: Ich weiß, du blickts gerne in die zukunft.

00:54:51: aber wenn ihr es mal zurückblickst und woran bist am meisten gewachsen?

00:54:56: Weil das ist das Thema Resilienz hat für mich auch etwas mit Wachstum zu tun.

00:55:00: Was waren völlig so die Momente, die dich aber vielleicht auch die Strukturen und das was du aufbaust für deine Nachfahren oder Wie die Gesellschaft sich hat wachsen lassen.

00:55:11: Gab's da so ein oder zwei Schlussmomente?

00:55:14: Aber ich glaube, also es gibt ja diese Kalendarsprüche, wenn du sie selber nicht gefühlt hast, denkst du auch so.

00:55:21: Ja, das sagt sich so gelangt.

00:55:23: Ich hab mal einen Spruch gehört Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärzt verstanden.

00:55:28: Jeder kennt mich rückwerb.

00:55:29: Ja, dass klingt super!

00:55:31: Ach dann nicken.

00:55:31: alle sagen ach ganz ergriffen was für'n toller Spruch.

00:55:34: so Ich glaube, rückblickend.

00:55:37: Und in den letzten zweieinhalb Jahren war ein bisschen Bumpy so weil nach der Pest irgendwie fing dann an von meinen vier Eltern also beide meine leiblichen Eltern haben jeweils noch einmal geheiratet das heißt ich hatte da noch zwei Bonuseltern Da fing das vor zweieineinhalb jahren ander ist meine bonus mutter gestorben dann das Jahr drauf, im Frühjahr mein Bonusvater letztes Jahr überraschend jetzt auch um die Zeit.

00:56:09: Mein Vater so und ich kann nur sagen mir jetzt nun mal auf diese Zeit zurückgezogen.

00:56:18: Das meiste in meinem Leben habe ich gelernt wenn es mir richtig dreckig ging.

00:56:22: Auch schon vor diesen komischen letzten sechs Jahren Hatt ich eine Quecksilbervergiftung und ach hatte da mal echt ein ja Todesangst, weil irgendwie wenn das so im System alles so komisch und durcheinander und wie auch immer.

00:56:39: Da habe ich viel gelernt und da bin ich aber immer auch mit meiner Spiritualität in Kontakt geblieben und hab daraus ne Stärke und eine Ruhe entwickelt die nicht dissoziativ ist sondern die so na klar habe ich noch so Themen wie irgendwie eine Angst oder wie auch immer.

00:57:00: Aber ich nehme die wahr, sage ja, ich muss hier gerade was für meine Sicherheit tun und natürlich habe ich wenn ich auch mein Leben zurückblicke.

00:57:08: also meine Eltern haben sie scheiden lassen dabei fünf.

00:57:11: das hat mir etwas mit mir gemacht.

00:57:14: natürlich Ich weiß noch wie ich auf dem Bahnsteig stand und geweint habe als ich zu meinem Vater gefahren bin weil ich meine Mutter vermisse Und wie ich geweint hab wenn nicht von meinem vater wegfahre weil ich meinen vater vermisse.

00:57:25: so Das war alles da.

00:57:29: Und bei all diese Zeiten, wenn du mich danach fragst... ...wenn ich so meine Vergangenheit angucke,... ...dann habe ich echt viel Mist in meinem Leben erlebt.

00:57:38: So!

00:57:39: Am Andere auch hat jeder, wenn ich so auf meine Verganganheit gucke,... ...wann ich aber den Blick nur ein ganz bisschen Phasen verschoben mache und sage wo hatte ich im meinem Leben die Momente?

00:57:53: Wo die Grundlage für mein heutiges Wirken gelegt wurden?

00:57:58: Wo wurde am Fundament gebaut, wo wurde der Samen gesehen für meinen Interesse an Menschlichkeit.

00:58:04: An Resilienz, an guter Kommunikation und umgang mit Emotionen.

00:58:10: Dann waren das typischerweise all diese Momente, die ich eben sehr defizit orientiert angeschaut habe was jetzt nicht heißt dass man sich alles schönreden soll aber Vergangenheit und Gegenwart Hängen so zusammen, dass es die Vergangenheit für mich so nicht gibt.

00:58:28: Sondern immer nur die Art und Weise wie ich über die Verganganheit jetzt nachdenke Und die konstruiere ich mir in der Regel so Dass sich sage ja das war echt hart Ja Das war manchmal auch echt unangenehm und Ich kann heute davon sehr sehr profitieren.

00:58:48: Also ich bin das sehr schön.

00:58:50: Das ist auch fast der Abschluss, und das hört sich auch an wie Abschluss wurde.

00:58:53: was ich eben gesagt hast sehr cool.

00:58:55: Ich würde zum Abschluss gerne noch drei Fahre mich stehen aus eben deinen spiritellen Zugang genannt.

00:59:00: Lüsst uns da nur ein bisschen mitnehmen.

00:59:01: was heißt das für dich?

00:59:03: Und hättest du vielleicht auch wie so einen kleinen Alltagsempfehlung zum Thema Spiritualität wo du sagst dass kann welche in meine Schatzkiffe greifen und der Konjektiv was mitgebe?

00:59:13: das könnte jeder ausprobieren.

00:59:15: das ist relativ simpel einfach und umsetzbar.

00:59:18: ja Für mich hat Spiritualität so mit etwas übergeordnet.

00:59:24: Also die erste Frage, die ich Menschen gerne stelle ist, glaubst du an was größeres als du Ich und die Welt?

00:59:31: So oder auch wie erklärst Du dir das unerklärbare?

00:59:35: Ist eine schöne Weile.

00:59:38: Wurde Sass ja keine Ahnung!

00:59:40: Und dann landet man relativ schnell bei so einem Gottesbild oder man landet relativ schnell by so einer Idee.

00:59:46: Gibt's da sowas wie eine Quelle, gibt es eigentlich ein Lebensplan?

00:59:49: Gibt es Karma oder nicht.

00:59:52: Woher kommt meine Seele?

00:59:54: Ist meine Seeule menschlich oder göttlich oder wie auch immer?

00:59:58: und diese ganzen Fragen die kann man gucken.

01:00:01: wo ist eine Resonanz und kann da in die Tiefe gehen?

01:00:03: aber so dieses Wie erklärst du dir eigentlich dieses unerklärbare?

01:00:07: und wie viel Vertrauen hast Du eigentlich ins Leben?

01:00:12: Vertraust Du eigentlich dass das Leben Gut mit dir meint.

01:00:17: Hörst du auf die Fragen des Lebens?

01:00:20: Also was fragt dich das Leben?

01:00:24: und das verändert, und das ist so aus der Existenzphilosophie von Alfred Längler und dieses existenzielle... Das dreht das so um, das nimmt das frei, das Leben als fragend an.

01:00:40: Das wäre für mich so der erste Schritt in diesem Bereich Und ganz praktisch beschäftige ich mich sehr viel mit Selbsttranscendenz.

01:00:50: Das heißt, wie kriege ich eigentlich mein Ego so ein bisschen kleiner und da staune ich gerade ganz viel als meistens seit ein paar Jahren.

01:01:00: aber einfach sich von einem Baum mal zu setzen und sagen boah wie krass ist das?

01:01:05: Eigentlich ja der schön hat ja Also da ist ja niemand, der sagt hier wir haben hier so ein D-Drucker.

01:01:13: Wir drucken jetzt mehr mal so einen Baum weil wir sind Dings.

01:01:15: Dann macht das von ganz alleine und der bildet auch von ganz allein die Blätter.

01:01:21: Der lässt dann die Blätter fallen und der schafft das über bestimmte Kräfte dar, die das zu verwenden.

01:01:28: Und einfach sich da mal hinzusetzen und zu staunen.

01:01:32: Ich kann überall staun ich kann auch in Stift angucken und staun und kann sagen... war es eigentlich krass.

01:01:40: Also allein das Plastik da draufgedruckt und dann hat da jemand so klug, dann Tinte reingefüllt und ein Mechanismus dass ich damit Zeichen mache.

01:01:51: Krass, wenn du die Qualität des Staunens in der kultivierst, dann verstehst auch diesen Satz von Albert Einstein, der mal sagte Wenn man auf die Welt schaut ... dann ist entweder nix ein Wunder oder alles ist ein Wundern.

01:02:10: Und dieses Wunder, das löst mir so eine Rührung aus wie so... krass!

01:02:15: Wie cool ist die Welt?

01:02:18: Es gibt natürlich auch andere Sichtweisen,... ...die habe ich ja auch nicht erklärt.

01:02:23: Aber das sind so Momente wo ich merke,... ...das tut meinem Nervensystem

01:02:28: gut.".

01:02:29: Ja, du hast ja gerade auch viel von Erfurcht gesprochen.

01:02:32: Ich finde es ist ne Emotion, die ich auf mich bezogen zu lange.... zu wenig Beachtung geschenkt habe, oder zu wenig Grau.

01:02:39: Und du hattest jetzt eben den Raum deiner Antwort genutzt um ganz ganz tolle Fragen zu stellen und vielleicht weißt es noch nicht.

01:02:45: bei uns gibt's wirklich jetzt die Möglichkeit für dich an unseren nächsten Gast eine Frage zu formulieren entweder wo du glaubst der Gast braucht sie möchte sie hören?

01:02:55: Oder sollte sie hören oder unsere Community.

01:02:57: welche frage würdest du die dann

01:03:00: ja

01:03:00: zugelost wird an einen der nächsten Gäste?

01:03:02: welche fragen möchtest du stellen und danach gibts natürlich auch eine Frage ... die ich von einem vorherigen Gast für dich habe.

01:03:08: Das ist unser Abschluss heute,

01:03:09: Sebastian.".

01:03:10: Super!

01:03:12: Ich mag die Frage... Wer bist du?

01:03:16: Wenn du niemanden sein musst und ich glaube das ist so dieser Urzuspann dieses wer bist nur dann?

01:03:27: Und ja, ich glaube diese Frage, die ist es.

01:03:33: Schöne Frage.

01:03:34: Die Frage an dich kommt von Francesco, sie lautet Was hast du als Kind am liebsten stundenlang gespielt?

01:03:39: Und dabei die Zeitfläche gegessen.

01:03:41: Wie könntest du das heute machen?

01:03:43: Ergänzt mir der Frage, was könntest Du heute machen, als ein Werker, dass Du genau spielst und genauso gerne Spiels und die zeitfick ist, wenn Du sich unendlich glücklich machst und vielleicht sogar damit Geld verdienst?

01:03:52: Musst Du aber kein Geld verdienen!

01:03:53: Wie kannst Du das tun

01:03:54: sein?!

01:03:55: Das mach ich tatsächlich... Ach was für'n Glugart-Typ auch ohne, dass ich ihn jetzt spontan kenne.

01:04:01: LEGO.

01:04:03: Ich bin... liebend gerne erst mit duplo aber dann auch sehr schnell mit lego gespielt.

01:04:10: Und ich bin heute lego series play facilitator.

01:04:14: und wenn ich dich jetzt mit der kamera in meiner wohnung mitnehmen würde wir würden sehr viel harry potter lego finden, wie würden sehr viele modelle finden?

01:04:23: Ich habe vor ein paar monaten irgendwie die minions gebaut Facilitator.

01:04:36: Und ich finde Lego total schön, weil man mit den Händen denken kann.

01:04:40: Mit den Hände denken?

01:04:41: Ja klar ist das.

01:04:42: Das Nehmeer ist Abschluss.

01:04:44: Sebastian, ja man merkt dass du ein Lehrauftrag hast.

01:04:48: Du vermittelst das so so schön!

01:04:49: Ich sage vielen Dank, dass du dabei warst.

01:04:51: Danke von Herzen Sebastian.

01:04:53: Ich danke dir und logge die Resilience mithils an.

01:05:04: Bis zum nächsten Mal.

01:05:06: Wenn dir die Folge gefallen hat, vergesst das Abonnieren und weitersagen nicht!

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